
Das
Thema Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke ist zurzeit wieder in den
Schlagzeilen. Im gleichen Atemzug warnen Atomkraftgegner vor dem Problem der
Entsorgung des gefährlichen Atommülls. Wohin damit? Einfach unter die Erde ins
Endlager, dann ist er weg? Die Bombe aber tickt noch viele Jahrhunderte weiter,
einige Meter tiefer. Aus den Augen aus dem Sinn? Die Gefahr ist keineswegs
beseitigt, wenn sprichwörtlich Gras darüber gewachsen ist! Das Problem ist nur
verlagert.
Ähnlich
verhält es sich mit dem Müll unseres Lebens, den jeder von uns bewusst oder
unbewusst angehäuft hat. Die Bibel nennt es Schuld, Sünde. Jeder wird schuldig
am Nächsten und an Gott. Wir spüren es, wenn wir nur ehrlich zu uns sind.
Schuld
belastet und engt ein. Sie legt sich wie eine Kette um uns. Unser Fehlverhalten
hat vielerlei Gesichter, aber immer dieselbe Auswirkung. Sie trennt uns von
Gott und von unserem Nächsten. Vielleicht hast du es schon versucht, den Müll
deines Lebens loszuwerden. Aber das geht nicht, weil wir unsere Schuld nicht in
Fässer verpacken und eingraben können. Wir können sie auch nicht einfach
abschütteln, sie klebt förmlich an uns. Manchmal denken wir, wenn Gras darüber
gewachsen ist, ist auch meine Schuld weg. Aber der Teufel hält sie uns immer
wieder wie einen Spiegel vor die Augen.
In
den folgenden Bibelworten redet ein Mensch über seine schwere Schuld. Bei ihm
ging es um Ehebruch, Amtsmissbrauch und Mord. Er erlebte Befreiung:
Glücklich
sind alle, denen Gott ihre Sünden vergeben und ihre Schuld zugedeckt hat!
Glücklich
ist der Mensch, dem Gott seine Sünden nicht anrechnet, und der mit Gott kein
falsches Spiel treibt!
Erst
wollte ich dir, Herr, meine Schuld verheimlichen. Doch davon wurde ich so
schwach und elend, dass ich nur noch stöhnen konnte.
Tag
und Nacht bedrückte mich dein Zorn, meine Lebenskraft vertrocknete wie Wasser
in der Sommerhitze.
Da
endlich gestand ich dir meine Sünde; mein Unrecht wollte ich nicht länger
verschweigen. Ich sagte: "Ich will dem Herrn meine Vergehen
bekennen!" Und wirklich: Du hast mir meine ganze Schuld vergeben!“ (Psalm
32,1-5)
Auch
du kannst Befreiung erfahren. Gott hat seinen Sohn Jesus Christus extra dazu in
die Welt gesandt, um das Problem deiner Schuld für immer zu lösen. Es gibt ein
Endlager, nein einen Endpunkt für deine Schuld – das ist Jesus Christus, der
ohne Sünde war. Über ihn steht im Neuen Testament der Bibel:
Den,
der ohne jede Sünde war, hat Gott für uns zur Sünde gemacht, damit wir durch
die Verbindung mit ihm die Gerechtigkeit bekommen, mit der wir vor Gott
bestehen können. (2.Korinther 5,21)
Du
erlebst Befreiung, wenn du mit dem Müll deines Lebens zu Jesus kommst und zu
ihm betest – etwa so:
„Herr
Jesus ich bin ein Sünder und leide unter der Last meiner Schuld. Bitte vergib
sie mir, denn dafür bist du am Kreuz gestorben. Hab vielen Dank dafür. Bitte
mach mein Leben neu! Ich möchte hinfort nicht mehr bewusst sündigen, sondern im
Glauben mit dir ganz neu leben – Amen.“
Jesus
erhört dein Gebet und du wirst erleben, wie befreiend es ist, wenn die Lasten
weg sind.
Gern
helfen wir dir, wenn du diesen Schritt gemeinsam mit jemandem gehen willst, der
diese Erfahrung selbst schon gemacht hat. Gern ist jemand bereit mit dir zu
beten.